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Gerichtliches Nachlassverfahren

Das gerichtliche Nachlassverfahren gemäss Art. 293 - 332 SchKG kann nicht nur für Firmen, sondern auch für Private durchgeführt werden:

  • 50% der Gläubiger, die zwei Drittel der Schuldensumme vertreten, müssen zustimmen, damit der Sanierungsplan für alle Gläubiger gilt.
  • Oder: 25% der Gläubiger, die drei Viertel der Schuldensumme vertreten, können die Mehrheit der Gläubiger zu einer Teilerlass-Sanierung zwingen. Dafür braucht es die Bewilligung des kantonalen Gerichts für eine Stundung und einen Sachwalter. Die privilegierten Gläubiger wie die Krankenkassen müssen vorab für einen Teilerlass angefragt werden oder zu 100% bezahlt werden können.

Fragen Sie bei Ihrer kantonalen Schuldenberatung nach den Kosten des Verfahrens.

Die Berner Schuldenberatung hat eine Broschüre zum Thema herausgegeben:

http://schuldeninfo.ch/tl_files/_documents/stichwoerter/gerichtlicher_nachlassvertrag.pdf

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