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  • Gut organisierte Vorratshaltung. Vorrat jeweils bei Aktionen auffüllen. Wochenmenüplan erstellen. Einkauf darauf abstellen. Bei grenznahem Wohnen lohnt sich für den Grosseinkauf ein Blick über die Grenze. Dafür braucht es kein eigenes Auto. http://mobility.ch ist günstiger.
  • Je grösser die Grossverteiler-Filiale, desto grösser die Auswahl der eigenen Billiglinie (MBudget, Prix-Garantie). Aber Achtung: Gelegentlich trügt der Schein. Nicht alle Billiglinien-Produkte sind wirklich günstiger. Nicht zu grosse Mengen kaufen; Aktionen sind häufig.
  • Aufgepasst: "Aktuell" heisst nicht "Aktion".  Unter die Aktionsangebote werden auch immer wieder Angebote mit Normalpreisen gemischt. 
  • Die Grossverteiler verkaufen die gleichen Getränke im Laden und an der Take-away-Theke zu massiv unterschiedlichen Preisen. An der Theke bezahlt man für ein Getränk etwa viermal mehr als im Laden.
  • Bei Multipack-Aktionen nachrechnen. Manchmal sind sechs einzelne Tüten Saft günstiger als das Sechser-Aktions-Pack! Dasselbe gilt für die Riesenpackungen Cornflakes und Co.
  • Einkäufe aufteilen: Wer aus Bequemlichkeit nur zu dem Händler geht, der das kompletteste Sortiment hat, zahlt manchmal mehr. Besser: Mehrere Geschäfte ansteuern und dort gezielt günstige Produkte kaufen.
  • Reguläre Ware kann billiger sein als Aktionen (Beispiel M-Budget oder Prix Garantie). Bei http://aktionis.ch gibt es eine Übersicht der Aktionen der Schweizer Grossverteiler.
  • No-Name-Produkte bevorzugen. Hinter manchem No-Name-Produkt steht eine grosse Marke. Auch in Deutschland. Identischer Inhalt, andere Verpackung und vor allem anderer Preis. Wer Lust hat, kann selber nach den Herstellern von Produkten fahnden. Der ovale Zahlen-Buchstaben-Code entlarvt den Produzenten. Das Bundesamt für Veterinärwesen führt für Produkte tierischer Herkunft eine Liste der Betriebe mit Identitätskennzeichen. Auch die EU führt eine Liste mit Lebensmittellieferanten aus verschiedenen Ländern. Das offizielle Verzeichnis der Betriebe in Deutschland findet sich hier
  • Einzelne Blätter von der Haushaltspapierrolle geben passable und günstige Servietten ab.
  • Vor dem Einkauf nicht mehr Geld mitnehmen als man ausgeben möchte.
  • Nicht mit leerem Magen einkaufen.
  • Immer eine Tasche zum Einkaufen mitnehmen, spart die kostenpflichtige Einkaufstüte im Laden.
  • Kredit- und/oder Kundenkarten sind verführerisch. Darum zuhause lassen oder noch besser: Keine haben.
  • Generell Nachfüllpackungen verwenden.
  • Die Heimlieferung der Grossverteiler sind eine teure Sache. Selber einkaufen lohnt sich
  • Die Werbung preist exotische Samen und Beeren wie Chia und Goji als «Superfood» an. Doch bekannte Lebensmittel wie Lein­samen, Dinkel und Johannisbeeren wirken ebenso gut – und sind erst noch viel günstiger.

Lebensmittel

  • Ein Stoffsack oder Leinentuch hält das Brot frisch. Ein Brotkasten ist überflüssig.
  • Altes Brot nicht wegwerfen sondern weiterverwenden. z.B. zu Paniermehl. Weitere Ideen findet man in entsprechenden Büchern oder bei http://haushaltstipps.omas-hilfe.de/ und http://www.frag-mutti.de/
  • Aus so manchen Garten- und Küchenabfällen lassen sich neue Pflanzen ziehen  http://www.heimgruen.de/blog/frisches-obst-und-gemuese-aus-resten-und-abfaellen/
  • Bioprodukte sind in kleinen Läden meist billiger als bei den Grossverteilern. Ein 2013 durchgeführter  Test von K-Tipp hat ergeben dass die Bio-Produkte  bei Migros und Coop unter dem Strich 65 Prozent teurer war als die konventionellen Lebensmittel. Günstiger sind Bio-Produkte direkt vom Hersteller wie z.B. http://www.birsmattehof.ch  
  • Den Kindern erklären, welche Taktik die Geschäfte mit den Süssigkeitenständern an der Kasse verfolgen. Ein Spiel daraus machen:"Nein, wir fallen nicht darauf rein...!"
  • Ein paar Tee-Beutel, etwas (fast)Gratis-Wasser aus dem Wasserhahn aufkochen, abkühlen lassen und fertig ist der Eistee
  • Ein ganzes Brot ist wesentlich günstiger als die gleiche Menge in Form von Weggli. Wer einen Tiefkühlgerät hat, kann bei Aktionen Brot portionenweise einfrieren. Auch bei vielen anderen Lebensmittel lohnt sich das Einfrieren, wenn grad Aktionen sind (Butter, Margarine etc.)
  • Wer beim Kochen Reste einplant und einfriert hat immer hausgemachte Fertigmenüs zur Hand.
  • Saisongerecht kochen. Hinweise dazu gibt es hier: http://www.foodnews.ch/allerlei/60_download/Saisontabelle.pdf
  • Gemeinsam pflanzen und ernten am Stadtrand von Zürich kann man beim Projekt Dunkelhölzli http://www.dunkelhoelzli.ch/dunkelhoelzli
  • Fertigprodukte meiden.
  • Für Lebensmittel mit langen Kochzeiten Dampfkochtopf verwenden. Stark reduzierte Kochtöpfe sind meist nach Weihnachten im Handel.
  • Nicht unter fliessendem Wasser abwaschen oder Gemüse rüsten.
  • Scheinbar leere Tuben mit Senf und ähnlichem aufschneiden - es hat noch eine Menge drin. Oder nachrechnen, ob das gleiche Produkt in Gläsern nicht günstiger ist.
  • Kurz vor Ladenschluss einkaufen. Ob beim Bäcker, dem Markt oder beim Fischhändler. Leicht verderbliche Produkte werden dann verbilligt.
  • Generell auf das Haltbarkeitsdatum achten: Viele Geschäfte reduzieren Produkte, wenn sie ein bis zwei Tage vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch nicht verkauft wurden. Menüplan darauf abstellen und Geld sparen. Ablaufdaten generell nicht allzu ernst nehmen. Sogar Lebensmittel wie Honig, Essig und Zucker, die gemäss Lebensmittelverordnung gar nicht mit einem Ablaufdatum versehen werden müssten, werden datiert. Der Datierwahn macht selbst vor Shampoos und Duschmitteln nicht halt.
  • Zuckerbeutelchen aus dem Restaurant sammeln.
  • Kaffeemaschinen für Portionenkaffee meiden. Der Kaffee ist um ein Vielfaches teurer als Kaffee im Offenverkauf.
  • Für Menschen mit sehr knappem Budget gibt Tischlein-deck-dich an 51 Abgabestellen in der Schweiz Lebensmittel ab http://www.tischlein.ch/
  • In den Caritas-Märkten  ist ein Sortiment von Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Einsparungen von 40 % und mehr sind möglich http://www.caritas-markt.ch/
  • Die Freikirche Vineyard und die Schweizer Tafel gibt in verschiedenen Schweizer Städten Lebensmittel an Bedürftige ab.
  • Im Fabrikladen von Delica in Birsfelden/BL  gibt es Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs  viel günstiger als im regulären Handel 

    http://www.delica.ch/Kontakte/objekt/4/e7c1f21db4541d90058cb1328359aed6.pdf 

  • Lightprodukte sind vor allem eines: Überteuert. Untersuchungen von Konsumenten-zeitschriften haben ergeben, dass die Kalorienersparnis meist minimal ist. Light lohnt sich also nicht.
  • Die Werbung preist exotische Samen und Beeren wie Chia und Goji als «Superfood» an. Doch bekannte Lebensmittel wie Lein­samen, Dinkel und Johannisbeeren wirken ebenso gut – und sind erst noch viel günstiger.
  • Gesunde Kinder brauchen keine ­Spezialnahrung. Die von den Herstellern angepriesenen Spezial-Lebensmittel für Kindermilch, Babymenüs, Getreideriegel und Trinkbreie und sonstige Extras kosten viel und bringen keinerlei Nutzen. 
  • Mittagstisch nicht nur für Kinder. Auch Erwachsene können sich zusammentun und abwechselnd füreinander kochen.
  • Seit Anfang Jahr 2014 ist es den Läden nicht mehr erlaubt, im Offenverkauf das Verpackungsmaterial mitzuwägen und mitzuberechnen. Doch längst nicht alle halten sich daran. Es lohnt sich also, im Laden ein Auge darauf zu haben.
  • Auf http://mundraub.org gibt es Tipps, wo gerade Obst bzw. Gemüse kostenlos geerntet werden kann.  
  • Konsequent Reste verwerten. Inspiration gibt es auf http://www.smarticular.net/gemuesereste-in-tuetensuppen-verwandeln-nie-mehr-reste/
  • Viele der in den Kantonalen Aktionsprogrammen laufenden und von Gesundheitsförderung Schweiz unterstützten Projekte können mit dem Thema Budget und Ernährung ergänzt werden. http://www.gggessen.ch
 

Putzen, waschen, entsorgen

  • Die Grossmütter hatten nicht für alles einen Spezial-Fleckenentferner" und aus altem Brot haben sie Paniermehl hergestellt. Eine Fülle von Tipps findet man in entsprechenden Büchern oder bei http://fragmutti.de/.
  • Sparsamer Verbrauch von Putzmitteln und Waschpulver. Nicht x verschiedene Produkte kaufen, sondern sich für eines entscheiden, das einen in Wirkung und Duft zusagt. Vorrat bei Aktion auffüllen. Spart x angefangene Produkte, die hinten im Schrank ihr Dasein fristen.
  • Die XL-Packungen mit Waschmitteln sind in der Regel mit Füllmitteln gestreckt. Der darauf abgedruckte Rabatt ist also in Wirklichkeit keiner
  • Bei der Wäsche auf Weichspüler verzichten. Alternativen siehe "Omas Hilfe" und "Frag "Mutti"Waschen bei 60 Grad reicht aus, um Keime abzutöten. Zum Waschen Waschnüsse verwenden. Ist günstig, umweltfreundlich und spart Abfall. Gebrauchte Waschnüsse sind kompostierbar http://de.wikipedia.org/wiki/Waschnussbaum. Wäsche aufhängen statt in den Wäschetrockner geben. Spart Strom und schont die Wäsche.
  • Abfall trennen und Küchenabfälle kompostieren (eigener Kompost oder Beteiligung an Gemeinschaftskompostanlage). Spart eine Menge gebührenpflichtiger Abfallsäcke http://www.kompostberatung.ch/home/s_kompostiere_bringts.html
Haushaltsgeräte
  • Ein Ladegerät und wiederaufladbare Batterien sind auf die Dauer günstiger als jedes Mal neue Batterien zu kaufen.
  • Haushaltsgeräte gezielt einkaufen (nicht mehr Technik als wirklich gebraucht wird). Warum nicht mit Nachbarn einen Haushaltsgeräte-Pool gründen oder bei Bedarf gegenseitig Geräte ausleihen? Vor einem Neukauf Preise vergleichen - auch bei kleinen Händlern - und immer auch den Energieverbrauch abklären http://topten.ch/. Listenpreise der Hersteller sind Fantasiepreise. Rabatte von 30 Prozent sind branchenüblich.
  • Wenn das alte Haushaltsgerät den Geist aufgibt, Kontakt zum Hersteller aufnehmen. Manche Firmen haben einen sehr guten Kundendienst und reparieren kostengünstig. Aber Vorsicht: Lokale Handwerker reparieren oft mehrere Marken und berechnen teils tiefere Stundensätze und Wegpauschalen als die Hersteller-Services. 
  • Wenn ein Staubsauger neu angeschafft werden soll, ein Modell ohne Staubsack kaufen.
  • Finger weg von Kaffeemaschinen mit Kapselsystem. Der Kaffee ist völlig überteuert!
  • Markenhersteller fabrizieren oft Elektrogeräte, die zu einem späteren Zeitpunkt bei einem Grossverteiler zu einem viel günstigeren Preis als Eigenmarke verkauft werden (Beispiel Miostar bei Migros oder Satrap bei Coop)
  • Grill-Gasflaschen sind an Tankstellen häufig am teuersten.
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